[Rezept] Crème Brûlée Tarte

Vor zwei Jahren bekam ich einen Brenner zu Weihnachten. Da ich großer Fan von Crème Brûlée bin, habe ich mich sehr darüber gefreut. Dann gab es anschließend direkt auch Crème Brûlée zu Silvester. Da es so gut ankam, sollte ich diese auch dies mal zu Silvester machen. Zwei Jahre hintereinander das gleiche Dessert finde ich allerdings ziemlich langweilig, weswegen ich mich in diesem Jahr für eine Creme Brulee Tarte entschieden habe. Von der ich euch nun das Rezept mal geben möchte.

Zutaten für die Creme Brulee Tarte

Für den Tarte-Boden:

  • 250 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 Eigelb
  • 150 g geschmolzene Butter
  • Hülsenfrüchte zum blind backen

Für die Creme Brulee:

  • 600 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Eigelb und 1 ganzes Ei
  • 4 El Zucker
  • 1 Prise Salz
  • braunen Zucker zum karamellisieren

Und so leicht geht’s

Wir beginnen zunächst mit dem Tarte-Boden. Während dieser im Backofen ist, können wir uns um die Creme Brulee kümmern. Die Zutaten für den Tarte-Boden mischt ihr einfach zusammen, bis ein Teigklumpen entsteht. Diesen wickelt ihr in Frischhaltefolie ein und lasst ihn für gut eine Stunde ruhen (am besten im Kühlschrank oder Keller). Dann rollt ihr den Teig aus und legt ihn in eure Form. Anschließend zerknüllt ihr ein Stück Backpapier und entfaltet es wieder, das macht ihr 2-3 Mal, dass das Backpapier schön flexibel wird. Stecht den Teig nun mit einer Gabel ein und bedeckt den Teig mit dem entknüllten Backpapier. Dieses beschwert ihr mit Hülsenfrüchten und backt den Boden nun 15 Minuten bei 160°C. Jetzt nehmt ihr das Backpapier und die Hülsenfrüchte heraus und backt den Boden nochmals für 15 Minuten.

Während der Boden im Backofen ist, können wir uns nun um die Creme Brulee kümmern. Hierfür erwärmt ihr zunächst die Sahne mit der Vanilleschote auf. Zuvor solltet ihr das Mark heraus kratzen und es ebenfalls dazu tun. Damit die Sahne das Vanillearoma auch schön aufnimmt, sollte die Sahne nun ca. 30-60 Minuten gehen gelassen. Das kann man aber auch lassen, dann ist der Vanillegeschmack nicht ganz so intensiv… In der Zwischenzeit könnt ihr schon die Eier trennen und die Eigelb zusammen mit dem Ei und dem Zucker und Salz verrühren. Die Eimasse wird dann unter die Sahne gerührt.

Nun könnt ihr die Creme Brulee auf den Tarteboden gießen. Am besten habt ihr die Backform schon auf einem Backblech stehen, denn die Creme Brulee ist zunächst noch sehr flüssig und stockt erst durch das Backen. Dann kommt die Tarte nochmals bei 160 °C für 30-35 Minuten in den Backofen. Wenn sie fertig ist, sollte sie gut auskühlen, bevor ihr sie aus der Form holt. Denn ansonsten geht ihr Gefahr, dass euch die Tarte bricht. Am besten wartet ihr hierfür 5-6 Stunden.

Vor dem Servieren wird dann noch brauner Zucker über die Creme Brulee gestreut und mit dem Brenner geschmolzen. Wenn ihr eine große Tarte macht, empfehle ich sie zuerst zu schneiden, bevor ihr den Zucker karamellisiert. Denn die Karamellschicht, bricht sonst beim Schneiden nicht schön auseinander.

Besser als Creme Brulee alleine!

Unsere Gäste waren begeistert von der Creme Brulee 17Tarte und wollten alle das Rezept haben. Sie kam sogar noch besser an, als die Creme Brulee im Jahr davor. Durch den Mürbteig ist hier nämlich noch ein toller zweiter Geschmack dabei, der super mit der Creme Brulee harmoniert. Ich habe die Tarte bestimmt nicht das letzte Mal gemacht und wünsche euch nun viel Spaß beim Nachbacken!

Allerliebst

Beauty and the beam | Fashion Haul 7

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4 Kommentare

    1. Wenn man keinen Brenner hat, kann man die Tarte auch nochmal kurz bei Grillfunktion in den Ofen schieben. Dann karamellisiert der Zucker auch 🙂

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