[Travel] KAT Walk Etappe 3 – Wandern wie Heidi!

Heute möchte ich euch von meiner letzten Etappe des KAT Walks durch die Kitzbüheler Alpen erzählen. Es handelt sich um die KAT Walk Etappe 3 mit dem schönen Titel „Absolute Freiheit“. Und dem wird die Etappe auch voll gerecht. Obwohl meine Füße schon zu Tode schmerzten, dank vieler Blasen und zu kleinen Wanderschuhen, war es für mich die schönste und idyllischste der drei Etappen. Ich habe mich zwischenzeitlich gefühlt wie Heidi!

KAT Walk Etappe 3 – Von Windau zur Labalm

Die dritte Etappe wurde durch unsere Übernachtung auf der Labalm um einiges verkürzt. Normalerweise muss man von dort noch ca. 1 Stunde nach Aschau laufen, was wir uns sparen konnten. Wie schon die Tage zuvor haben wir so früh wie möglich im Steinberghaus gefrühstückt und haben uns unser Lunch Paket fertig gemacht. Anschließend ging es direkt los! Das Frühstück im Steinberghaus war wirklich toll, es gab ein großes Buffet, bei dem für jeden etwas dabei war. Als Lunchpaket durfte sich jeder zwei Brote oder Brötchen fertigmachen. Dazu gab es einen Müsliriegel, einen halben Liter Wasser und eine Nektarine!

Allgemeine Infos zur Etappe:

  • Länge: 19 km (bis Aschau) | ca. 15 km bis zur Labalm
  • Höhenmeter: 1050m bergauf, 900m bergab
  • Höchster Punkt: 1829 m
  • Gehzeit: ca. 6,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittelschwer, roter Bergweg

Absolute Freiheit – Unterwegs durch das Almrosenmeer

Wir sind wieder direkt nach dem Frühstück aufgebrochen. Der erste Kilometer geht im Tal auf einer normalen Straße entlang. Das ist das angenehmste Stück der ganzen Strecke. Ab dann geht es in Serpentinen bergauf. Nach ca. 6 km kommt man dann an die Scheibenschlag Niederalm, wo wir unsere erste Pause gemacht haben. Wir sind sehr flott gelaufen und haben die angegeben 1:45 Stunden dafür gebraucht. Aber dann muss man schon wirklich mit gutem Tempo unterwegs sein. Blöd war auch, dass es wieder unglaublich warm war und es auf den Serpentinen kaum Schattenstücke gab. Das hat ordentlich geschlaucht.

Nach der Pause ging es weiter auf einem Karrenweg bergauf zur Scheibenschlag Hochalm. Dieser hat nochmals ordentlich geschlaucht. Dort haben wir uns nochmal kurz ausgeruht bevor es dann an das härteste Stück der Strecke ging. Den Bergsteig hinter der Scheibenschlag Hochalm. Durch die Almrosen hindurch bis nach oben zur Hinterkarscharte. Auch hier bin ich wieder alleine vorneweg „gerannt“ weil mir es einfach deutlich leichter gefallen ist. Bei diesem Bergsteig muss man sehr genau auf die Bodenmarkierungen achten. Der Einstieg kann durch die vielen Viehtritte gerne mal übersehen werden.

Hat man die Hinterkarscharte erreicht kommt man nach 2-3 Minuten an einen kleinen Bergsee/Tümpel… Dort haben wir dann Mittagspause gemacht. Man hatte einen wunderschönen Ausblick. Doch auf der gesamten Strecke kaum schattige Plätze. Das war leider nicht ganz so toll, denn es waren wieder an die 30 Grad!

Ab jetzt geht es nur noch bergab. Zuerst über einen Bergsteig, dann in Serpentinen auf einem Forstweg. Nach einer Alm geht es nochmal einen kleinen Bergsteig hinauf und anschließend in Serpentinen über einen Wiesenweg zur Labalm, wo wir dann auch übernachtet haben. Wir bekamen wieder ein 3-Gänge Menü und wollten eigentlich Abends noch aufs Burning Lederhosen Festival fahren. Leider waren wir allerdings so fertig nach den drei Tagen Wandern bei dieser Hitze und es hat Abends dann gewittert, dass wir beschlossen haben, auf der Labalm zu bleiben.

Fazit KAT Walk Etappe 3

Die dritte Etappe fand ich persönlich am schönsten. Gut nicht zwingend bei dem Wetter, aber für uns als Abschluss war sie doch nochmal schön zu laufen. Der Bergsteig zwischen den Almrosen durch hat mich persönlich etwas an Heidi erinnert. Wie sie die weiten Wiesen immer hoch ist. Das war schon ein tolles Gefühl.
Ich habe an dem Abend zwar meine Wanderschuhe mit großer Freude in die Ecke geworfen und mir geschworen, die nächsten Tage nur noch mit Flip Flops herumzulaufen. Aber dennoch hat mir die Tour sehr gut gefallen.

Abreise

Nach der letzten Nacht auf der Labalm ging es für uns alle wieder nach Hause. Ein letztes gemeinsames Frühstück und dann ging es für uns ins Taxi und zum Bahnhof. Von dort haben wir gemeinsam noch den Zug genommen Richtung Wörgl. Das Zugticket war in der Gästekarte inkludiert, daher war es kein Problem. Ich bin dann in Hopfgarten wieder ausgestiegen und die ca. 700 m zu meinem Auto gelaufen. Von dort ging es dann wieder nach Hause.

Fazit KAT Walk Etappe 1-3

Meine erste Weitwanderung habe ich nun hinter mir. Ich habe zwar zwischenzeitlich sehr gejammert, weil meine Füße fast gestorben sind. Aber ich habe es durchgehalten! Und das ohne großartige Vorbereitung im Vorfeld. Das würde ich allerdings so jetzt nicht mehr unbedingt wiederholen und ich kann es auch nicht empfehlen so eine Wanderung ohne Vorbereitung anzugehen.
Trotzdem hat mir die Wanderung sehr viel Spaß gemacht, denn bisher kannte ich die Tiroler Berge nur im Winter. In den Kitzbüheler Alpen war ich bisher auch noch nie. Es hat mir aber wirklich sehr gut gefallen. Das Weitwandern wird zwar kein neues Hobby von mir werden, allerdings bin ich dem ganzen jetzt doch offener gegenüber! Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich dieses Erlebnis machen durfte!

Allerliebst

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*Vielen Dank an den Kitzbüheler Alpen Tourismus und Visit Tirol, die die Reise für mich ermöglicht haben!

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1 Kommentar

  1. Oh, durch so eine Blumenwiese würde ich ja auch gerne mal wandern 🙂
    Ich kann mir schon vorstellen, dass das großen Spaß macht. Jetzt, wo ich am Meer wohne mache ich vielleicht auch mal einen Sommerurlaub in den Bergen. Mal was anderes sehen 😀
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

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