Der Weg zum Selbstvertrauen [Outfit]

Beauty and the beam | Der Weg zum Selbstvertrauen [Outfit] 9

Ich glaube das Problem kennt jeder. Mangelndes Selbstvertrauen. Mir hat es früher sehr daran gefehlt. Erst in den letzten Jahren konnte ich mein Selbstvertrauen in so weit aufbauen, dass ich mich nicht mehr versuche hinter anderen zu verstecken und vor allem mich nicht mehr für das schäme, was ich mache und meine Entscheidungen mit erhobenem Haupt treffe und auch voll dahinter stehe. Dieser Weg war lange und steinig, doch ich möchte euch davon erzählen, denn inzwischen bin ich in meinem Leben an einem Punkt angelangt, in dem alles läuft, wie ich es mir immer erträumt habe. Und genau das gibt einem nochmal einen kleinen Schub mehr Selbstvertrauen.

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Als Kind war ich oft Außenseiter. Ich habe noch nie viele Freunde gehabt, und mir waren Freunde auch nicht wichtig. Denn ich konnte mich schon von klein auf mit mir selbst beschäftigen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Während andere Kinder sich fast täglich mit anderen zum Spielen verabredeten blieb ich meist allein zu Hause und habe mit meinem Playmobil und meinen Barbies gespielt. Als ich älter war wurde die Turnhalle mein zweites zu Hause. Wenn immer ich mich einsam gefühlt habe, ging mein Weg ins Training. Ich hatte Glück schon im Teeniealter so viel trainieren zu können und in der Turnhalle einen Zufluchtsort hatte.

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Dieser Zufluchtsort ist etwas ganz wichtiges, den sollte jeder haben, wenn ihr mich fragt. Das muss nicht zwingend ein Gebäude sein. Es muss einfach ein Ort sein, an dem ihr euch wohl fühlt und an dem ihr eure Probleme ein Stück weit vergessen könnt. In meinem Fall war es die Turnhalle. Auch als ich älter wurde, habe ich sie weiterhin besucht. Meine Schulfreunde sind am Wochenende im zunehmenden Alter mehr auf Partys oder Volksfeste gegangen oder haben Mädelsabende gemacht. Doch meist ohne mich. Denn ich hatte keine Lust darauf. Ich wollte alleine sein und/oder trainieren. Das war einfach voll mein Ding.

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Ich glaube die erste richtige Party auf der ich war, da war ich gerade 18 und das war unsere Vorfiz vom Abijahrgang um Geld fürs Abi zu sammeln, dass ich nicht mal gemacht habe. Aber ich würde das mal als meine erste richtige Party betiteln. Ein Jahr Später kam dann die nächste „Party“ Dort habe ich es das erste Mal in meinem Leben in eine Disco geschafft. Das war übrigens in Brasilien! Zusammen mit 3 Italienern! Bis heute kann man meine Disco Besuche tatsächlich an einer Hand abzählen. Es waren genau 3 um genau zu sein.

Auch Volksfeste meide ich soweit es geht, denn mir ist dieses ganze betrinken mehr als unheimlich. Zumindest in den Massen in denen es auf Partys und auf Volksfesten getrunken wird. Ich trinke auf Geburtstagen oder sonstigen kleineren, familiären Feiern auch gerne mal das ein oder andere Bier, oder Caipi, oder sowas. Aber ich betrinke mich nicht! Ich bin einfach Sportlerin und da sollte man zu viel Alkohol einfach vermeiden.

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Nunja. Kommen wir aber endlich dazu wie ich mein Selbstvertrauen gewonnen habe. Vor über 3 Jahren habe ich den Blog hier eröffnet um mich selbst in eine Welt zu flüchten, wo ich kein Außenseiter bin. Um dann festzustellen, dass es mich doch wieder zum Außenseiter macht. Aber ich habe schnell einige Gleichgesinnte kennengelernt und mit manchen Mädels verstehe ich mich auch heute noch super. Der Blog und die lieben Kommentare haben mich dazu ermutigt weiter zu machen. Im Winter 2013 durfte ich dank Rossmann und Dove auch ein Gesicht der „Mehr Mut zum Ich“ Kampagne werden, die es bis heute noch gibt, und die ich immer noch jedem ans Herz legen kann.

Damals wurde ein kleines Video über mich und meine Geschichte zu meinem Ich gedreht und wie mir das Turnen geholfen hat. Ich bin einfach unheimlich stolz auf dieses Video, dass ich es mir nicht nehmen konnte ich es euch noch einmal zu zeigen. Das Video beschreibt meinen Werdegang eigentlich ziemlich gut. Und danach kamen weitere Kooperationen und auch Dinge, die mir im Leben geholfen haben, meine Entscheidungen voll zu vertreten und auch schwere Entscheidungen selbst zu treffen.

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Letzten Endes war die wohl schwierigste Entscheidung die, meine Ausbildung abzubrechen und noch einmal bei null zu starten. Das ist jetzt ein viertel Jahr her und ich bereue es kein Stück. Ganz im Gegenteil, es hat mich stärker gemacht! Es hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich immer sein wollte. Im Sport läuft es. Ich studiere nun das, was ich eigentlich schon während meiner Schulzeit machen wollte. Privat bin ich derzeit wirklich glücklich (und das obwohl ich immer dachte, dass Glücklich sein nur mit einem Kerl an der Seite geht – Nein es geht auch ohne!) und lebe das Leben, dass ich schon immer leben wollte.

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Wie ihr seht bin ich einige Umwege gegangen und der Weg war nicht immer leicht. Aber wenn man an seinen Träumen festhält, etwas hat, dass einen vollkommen erfüllt, und ab und an mal Kleinigkeiten hat, die einem zeigen, was man eigentlich wert ist. Genau an diesen Kleinigkeiten solltet ihr festhalten. Steht zu euch selbst und zu euren Entscheidungen. Trefft sie mit bedacht aber steht dann dazu. Denn nur so werdet ihr irgendwann das Leben können, dass ihr euch wünscht.

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Ich trage: 
Bluse: Pimkie
Jeans: Tally Weijl
Cardigan: H&M
Tasche: Primark
Schuhe: NoName
Brille: Ray Ban by Mister Spex [hier erhältlich]
Lippen: Manhattan Endless Stay Liquid Lip Tint „Berlin Berry“

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Findet ihr es auch so wichtig, dass man ein gewisses Maß an Selbstvertrauen besitzt? Falls ja, wie habt ihr eures bekommen?

Allerliebst

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13 Kommentare

  1. Wow. Super toller Beitrag und sehr motivierend! Vieles was du schriebt kenne ich auch nur zu gut. Die Abneigung gegen Volksfeste und andere Saufgelage teile ich auf jeden Fall mit dir. Ich fühle mich unter betrunkenen einfach nicht wohl
    Ich finde es auch wichtig ein gesundes Maß an Selbstvertruaen aufzubauen.
    Auch ich hatte es früher nie leicht, ich war schon immer Außenseiter und wurde deshalb schon immer gemobbt und dadurch fast in den Selbstmord getrieben. Mir hat damals Musik und mein kleiner Freundeskreis da raus geholfen (hab dazu vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben, also bzgl. Mobbing3, kannst ja mal reinschauen wenn du magst).
    Für mich war das Selbstvertrauen damals mehr Maske als sonst was – wirklich selbstbewusst war ich auch Jahre danach nicht, habe mir meine Unsicherheiten nur nie anmerken lassen, aus Angst wieder so in die Enge und Hilflosigkeit getrieben zu werden wie damals.
    Heute weiß ich, das „Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker [komischer]“ nicht nur eine Floskel ist, sondern schlicht die Wahrheit.
    100%ig bin ich aus meiner Unsicherheit zwar noch nicht gekommen, aber es wird von Tag zu Tag leichter mich selbst so zu akzeptieren wie ich bin und auch einen Sch*** drauf zu geben, was Andere darüber denken!

    Liebe Grüße
    Tama <3

    1. Dankeschön 🙂 ich werde mir deinen Beitrag mal durchlesen. Es ist schön, dass ich inzwischen auch andere finde, denen es scheinbar ähnlich ging/geht… Und hoffe mit meinem Beitrag dem einem oder anderen, der sich vielleicht gerade in dieser Phase befindet etwas Mut zu machen 🙂
      Allerliebst <3

  2. Es freut mich wirklich, dass du es geschafft hast mehr Selbstvertrauen zu haben. Ich war auch sehr unsicher vorher, jedoch habe ich mit der Zeit bemerkt, dass es mich nur einmal gibt und es unwichtig ist, was andere von einem denken. Solange man das tut, was für einen selbst das Beste ist und keinem anderen schadet, sollte man immer stolz darauf sein.
    Toller Beitrag!

    LG Gilda

  3. Ich sehe, wir haben ein paar Gemeinsamkeiten! Meine Diskobesuche kann man auch an einer Hand abzählen! Und ich glaube, da kommen auch keine 5 zusammen! Und ich habe auch nochmal neu angefangen! Zwar hab ich die erste Ausbildung zuende gemacht, aber ich war so unglücklich damit – das war einfach nicht ich! Nun mache ich, was mir Spaß macht! Auch ein tolles Video, blond steht dir auch gut!

    Liebe Grüße
    Jana

    PS: Süße Mietze, die durchs Bild lief! 😉

    1. Na da bin ich ja beruhigt, dass ich da nicht die Einzige bin^^
      Die Katze ist Twinky 🙂 Sie schleicht öfter mal durch meine Bilder durch… Wenn man sie aber absichtlich fotografieren will rennt sie immer weg 😀
      Allerliebst

  4. Wow! Du hast allen Grund, auf dich selbst stolz und mit deiner Lebenssituation zufrieden zu sein.
    Solch ein Vorbild brauchen junge Mädchen und ich bin mir sicher, dass viele junge Sportlerinnen zu dir aufschauen.

    Liebe Grüße
    Yvonne

    1. Dankesehr 🙂
      Und ja, ich bin mir meiner Vorbildfunktion durchaus sehr bewusst und ich bin froh, dass ich ein „so gutes“ Vorbild sein kann 🙂
      Allerliebst <3

  5. Das Video ist wirklich toll Mona. Es hat mich auch zum Nachdenken gebracht, denn ich letzter Zeit überdenke ich auch vieles, was in meinem Leben passiert. Ich bin auch damit beschäftigt, dass sich Dinge ändern und das ist nicht einfach, wenn man an Schrauben dreht, die im Freundeskreis zunächst ungern gesehen werden. Denn viele sind Sicherheitsfanatiker und möchten nicht, dass sich etwas ändert. Ich brauche das allerdings und momentan ist dies sehr stark ausgeprägt. Du hast mir Mut gemacht, am Ball zu bleiben 🙂

    Lg Christine

    1. Das freut mich, dass ich dir Mut machen konnte. Und du hast schon Recht. Ich hatte auch Angst gerade, dass meine Entscheidung die Ausbildung abzubrechen total schlecht aufgenommen wird. Aber es war sogar das totale Gegenteil. Alle sagen, dass ich inzwischen wieder viel glücklicher aussehe und auch bin 🙂 Manchmal braucht man eben komplette Veränderungen.
      Allerliebst <3

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